Samuraiausstellung in der Kunsthalle München - Karate Gäufelden

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Samuraiausstellung in der Kunsthalle München

Berichte > 2019

Einen tollen und erlebnisreichen Tag erlebten rund 40 Karatekas bei unserem gemeinsamen Ausflug in die Kunsthalle nach München. Pünktlich um 7.30 Uhr ging es los. Teils noch etwas müde aber gespannt und erwartungsfroh ging es mit dem Bus nach München. Nachdem unser Reiseleiter Horst Roßmann (im Übrigen auch Gründungsmitglied unseres Dojos) uns den Ablauf des Tages erklärt und mit seinem „Überraschungskorb" voller Süßigkeiten für die Kinder und kleinen Muntermachern für die Erwachsenen durch die Reihen gegangen war, stieg die Stimmung, die Gespräche nahmen Fahrt auf und die Zeit verging wie im Flug.

So langsam begann jetzt aber bei dem ein oder anderen der Magen zu knurren und so waren alle recht froh den ersten Höhepunkt unseres Ausflugs in Dachau beim Kronenwirt zu erreichen, um ein zünftiges Weißwurstfrühstück mit leckeren Brezen genießen zu können. Natürlich durfte hierzu ein kühles bayerisches Weißbier nicht fehlen. Aber auch die angebotene leckere Käseplatte oder Saitenwürstchen sowie das reichhaltige Getränkeangebot sorgte für eine hohe Zufriedenheit.

Gut gestärkt ging es nun nach München zum eigentlichen Ziel unseres Ausflugs: Zur Samuraiausstellung in der Kunsthalle. In der Kunsthalle angekommen, wurden wir schon erwartet und in zwei Gruppen aufgeteilt. Angeboten wurde eine Führung für die Erwachsenen und eine für die Kinder. Zuerst gab es eine Einführung in die Geschichte Japans und der Entstehung der Samurai. Spannend war es Näheres über die Rüstung und die Waffen der Samurai zu erfahren.

Die Rüstungen bestanden meist aus Lamellen, die von Leder oder Seidenschnüren zusammengehalten wurden. Die verwendeten Materialien waren sowohl gehärtete Bleche, Kettengeflecht, gehärtetes Leder, verschiedenste lackierte Materialien und fest gewebte mehrlagige Stoffe. An Stellen, die besonders geschützt werden mussten, waren zur Verstärkung kleine Metallplättchen, Stahl-Lamellen oder auch feinstes Kettengeflecht eingearbeitet. Somit waren die Rüstungen besonders leicht und farbenprächtig gestaltet. Am Rücken der Rüstung wurde ein Banner mit Wappen befestig, damit im Schlachtgetümmel die eigenen Krieger vom Feind unterschieden werden konnten.

Der Helm der Samurai hatte einen hohen Wiedererkennungswert. Seitlich war z.B. häufig eine Art Geweih befestig, das den Hörnern eines Hirschkäfers nachempfunden war. Vorne am Helm wurden Embleme, wie Fledermaus oder Hasenohren angebracht, die eine symbolische Bedeutung hatten. Die Waffen der Samurai bestanden vor allem aus dem Langschwert, dem Katana und dem Kurzschwert Wakizashi. Vor allem im Kampf wurde aber der Langbogen Daikyu benutzt, der auch vom Pferd aus eingesetzt werden konnte.

Zur kompletten Ausstattung gehörten auch eiserne Gesichtsmasken, die das Gesicht schützten. Manchmal stellten sie furchteinflößende Dämonen dar oder gaben dem Krieger einen unheimlichen, grimmigen Gesichtsausdruck. Oft waren daran Bärte aus Pferde- oder Eberhaaren angebracht.

Nachdem die Samurai fast 700 Jahre die Geschichte Japans geprägt hatten, endete ihre Ära im Jahr 1886 mit der Auflösung des Stands der Samurai durch den japanischen Kaiser. Spannende Geschichten, imposante Ausstellungsexponate und beeindruckende Impressionen aus dem Leben der Samurai machen diese Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis.

Viel zu schnell verging die Zeit und so stand schon bald wieder die Rückfahrt an. Voller Eindrücke ging es zurück in die Heimat, um im Sportheim in Altingen noch gemeinsam diesen tollen und erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Busfahrer Thomas Maurer vom Busunternehmen Maurer in Öschelbronn, unserem Dojo für die finanzielle Unterstützung des Ausflugs und den beiden Organisatoren Horst Roßmann und vor allem Hans-Peter Bieryt, der auch die Idee zu diesem tollen Ausflug und Gemeinschaftserlebnis hatte.

18. Mai 2019

 
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