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Kata Spezial vom 02- 05. Juni 2011 in Groß-Umstadt Es begann wie immer: wer fährt wann und wie und vor allem- wer ist zuerst dort und kann einen guten Platz in der Übernachtungshalle reservieren? Denn Kata Spezial heißt 4 Tage mit insgesamt 7 Mal Training bei 6 verschiedenen Trainern und Übernachtung in der Übernachtungshalle mit Schlafsack und Luftmatratze oder im Wohnmobil oder (wem es nicht zu kalt ist) im Zelt. Günther startete zum Glück schon am Mittwochmorgen mit seinem Wohnmobil. So konnte er einen Platz belegen (mit Steckdose ;-)) nachdem wir alle ewig im Stau standen. Am Donnerstagmorgen war Tina die erste die aufstehen musste. Ihr 1. Training begann immer schon um 8.00 Uhr, das der 10 Braungurte um 8.30Uhr und Heiko konnte ausschlafen, da er erst um 10.00 Uhr antreten musste.In unserem 1. Training hatten wir Toribio Osterkamp (5.Dan) der uns gleich mit der Kanku Sho beglückte. Seine Sprüche wie „ Am Sonntag geh ich mit geschlossenen Augen durch die Halle, wenn ihr jetzt schon so drauf seid!“ waren auch nicht gerade sehr aufbauend. Sein Lieblingsspruch war aber immer „wo ist Günther?“ Danach war erst mal Pause angesagt. Unsere Jugendlichen konnten da gleich unseren nächsten Trainer kennenlernen; Julian Chees. Er sah sie beim Kuchen essen und meinte ob sie sich das denn überhaupt schon verdient hätten (sie meinten natürlich „ja!!“). Bei Julian Chees lernten wir die Bassai Sho etwas kennen. Julian Chees ist nicht nur sympathisch, er kann auch die Leute begeistern und es ist sehenswert, wenn er eine Kata vormacht. Mit seinen 50 Jahren ist er topfit und hat eine Riesensprungkraft („ Jumping- macht so viel Spaß, gell?) Abends wanderten wir auf Zick-zack-Kurs in ein griechisches Restaurant – nein wir hatten nicht zu viel getrunken, wir fanden nur keinen direkteren Weg- in dem wir einen Tisch reserviert hatten. Da die 20 000Einwohner-Stadt für die 4 Tage mit ca. 1000 Karatekas überschwemmt wurde, muss man das Essengehen schon etwas planen. Das war eines unserer beiden wichtigsten Themen. Das andere war: wie komme ich im Training in die erste Reihe (natürlich auch nur mit Abzeichen.......)? Da in einem Training 250-300 Karatekas trainierten, musste man schon schauen dass man nicht hinten steht, denn dann bekommt man vom Training wenig mit. Am Freitag trainierten wir vormittags bei Thomas Schulze (5.Dan, Nationalcoach) die Kata Sochin und mussten uns seine Stakkatokommentare anhören: „Schulter, Schmerz, Krampf“(Danke, Katja, für deine Zitate!). Nachmittags lernten wir bei Shihan Hideo Ochi (JKA-Chief-Instruktor, 8.Dan) nicht nur die Nijushiho sondern auch japanische Höflichkeit „linkser Hand ist richtiger“ kennen. So hatten wir uns für abends unser Würstle- oder gab es nicht Steaks?- bei Günther und Karin an ihrem Wohnmobil mit einem leckeren griechischen Salat (ohne EHEC) verdient. Samstag begann mit Naka und Gankaku. Tatsuyu Naka ist JKA-Instruktor in Japan, hat den 6.Dan und zudem in zwei Filmen mitgespielt (Black belt und High kick girl). Das merkt man auch. Er ist ständig umringt und muss Autogramme geben und für Fotos posieren, was er aber sehr nett und geduldig macht. Zwischen den Trainings schaut man natürlich bei den anderen zu; amüsiert sich, wenn jemand mal einen Fehler macht, z.B. beim 10. Zucki nicht aufhört, oder sich in einer Kata verläuft (ich nenne jetzt hier extra keine Namen…;-)). Nachmittags, bei Jean Pierre Fischer, war die Mekyo an der Reihe. Wie auch bei Naka war hier ein Übersetzer der uns mit Sprüchen wie „ Alles ok mit euch, oder sollen wir eine Kotzpause einlegen?“ unterhielt. Am Abend war Essen in der Glockenstube (lecker) angesagt und danach Abschluss im portugiesischen Club mit Dj Schlatt und Karaoke. Schon witzig wie mutig manche Karatekas sind- sie trauen sich zu Singen obwohl es einem schier die Schuhe auszieht………… Am Sonntagstraining nahmen trotz der kurzen Nacht (fast) alle teil. Ein erstaunlich fitter Toribio Osterkamp trainierte mit uns Kanku Dai mit einem lustigen Kumite. Zuletzt durfte natürlich auch noch unser Gruppenfoto nicht fehlen- Günther wurde noch ziemlich kreativ und jagte uns über das Schulgelände. Nächste Jahr ist der Kata Spezial in Wangen im Allgäu. Vielleicht klappt es, dass wir wieder eine feste Unterkunft mit Betten haben. Dann wäre es toll, wenn auch wieder ein paar neue Karatekas mitgingen. Abschließend trafen wir uns noch einmal bei McDonald`s in Pforzheim. Blöderweise war die Autobahnauffahrt gesperrt, aber ich wollte ja schon immer Mal durch das ganze Nagoldtal fahren J ! Oss Heike Teilnehmer: Karin Paul und Günther Wittwar, Heiko Zimmermann, Marc Meloni, Carmela Schumacher, Heike Brösamle, Thomas, Ziegler, Tina Altrichter, Caro Roller, Katja Sieher, Marc Ungericht, Heike Brumme |