7. Kirschblütenlehrgang mit Marijan Glad

Karate:  Traditioneller Kirschblütenlehrgang in Gäufelden
Marijan Glad (6.DAN) begeistert die Karateka

Über 60 Teilnehmer fanden den Weg zum traditionellen Kirschblütenlehrgang des Karate Dojo Jiriki Gäufelden nach Öschelbronn in die Aspenhalle. Teilnehmer aus nah und fern, so zum Beispiel aus Calw oder Stuttgart waren bereit sich weiterzubilden, Neues zu lernen und ihr Wissen in der Karate Kampfkunst zu vertiefen.

Marijan Glad (6.Dan) war als Lehrgangsleiter verpflichtet worden und es erwies sich als sehr gute Wahl, da Glad mit seiner großen Erfahrung und Persönlichkeit den Teilnehmern in seiner ganz speziellen Art Zusammenhänge, Hintergründe und auch neue Techniken und Kata nahe brachte.

4 Trainingseinheiten standen auf dem Plan. Diese waren aufgeteilt in Unter- und Oberstufe um individuell auf den Stand der Teilnehmer eingehen zu können. Diese durften dann nach dem obligatorischen und wichtigen Aufwärmtraining erfahren, daß man manchmal glaubt etwas zu können, dann aber einsehen muß, daß man noch genügend Möglichkeiten hat seine Techniken und Bewegungsabläufe zu verbessern und zu optimieren.

Die Unterstufe startete mit Kombinationen zur Abwehr von imaginären Gegnern aus unterschiedlichen Richtungen. „Den Blickwinkel muß man immer beachten, um den Gegner im Augenwinkel zu sehen und einschätzen zu können“, waren Erklärungen von Glad , um immer wieder den Bezug zur Praxis herzustellen.

Bei der Kata kam es Glad darauf an effizient und schnell zu agieren, so zeigte er in einem Teil der Kata Heian Nidan wie man anstatt 4 Schritten das selbe in 2 Schritten erledigen kann.

Die Oberstufe wurde mit komplexen Abwehr und Angriffskombinationen gefordert, die dann auch zusammen mit dem Partner intensiv geübt wurden. „Rücken gerade, man geht ja auch aufrecht und schaut dem anderen in die Augen“ waren weitere Anmerkungen von Marijan Glad der Beispiele erzählte wie ein entschlossener selbstbewußter Blick manche Auseinandersetzung vermeiden kann.

 Die Kata „Meikyo Sandan“ bildete dann den Höhepunkt. Kaum einer kannte diese Kata, aber nach einer schweißtreibenden Stunde Übung hatten die meißten den Ablauf mit den teils ungewöhnlichen Bewegung verinnerlicht.

Die große Altersspanne der Teilnehmer von 10 bis über 60 Jahren zeigte die Möglichkeit, Karate über einen langen Zeitraum für seine persönliche Fitness auszuüben .

Eine gelungene Veranstaltung, die alle Teilnehmer wieder ein Stück weitergebracht hat, auf dem Weg des Karate-do.

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