Skiausfahrt 2008 nach Pizol

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Pünktlich wie wir vom Karate immer sind trafen wir uns am Freitag, den 29 Februar 2008  beim Reiseunternehmen Hartmann um 17.15 Uhr. Abfahrt sollte um 17.30 Uhr sein. Aber der Bus kam und kam nicht. Wir wurden etwas nervös aber tatsächlich bog er dann doch noch um halb sechs um die Ecke. Wir verstauten schnell unsere Taschen, Ski und Snowboards. Kathrin und ich hatten die letzte Bank für uns alleine. Allerdings stand der Biervorrat ebenfalls bei uns und Kathrin übernahm die Verteilung des Biers. Heiko übernahm die Verantwortung für die Musik und sie wurde so laut gestellt damit auch die die vorne im Bus saßen die Musik gut hören konnten. Für Kathrin und mich war die Busfahrt super weil wir Gameboy spielen durften.

 

Nach 3 ½ Stunden kamen wir dann in Sargans an und zur Überraschung der Teilhnehmer vom letzten Jahr war es das wieder Hotel Post. Wir wussten nicht das Sargans die Talstation von Pizol war. Die Zimmer waren schnell verteilt und

Kathrin und ich mussten leider sofort ins Bett. Fanden wir gar nicht gut.

 

Am nächsten Morgen ging es dann bei strömenden Regen mit dem Bus zur Talstation. Das Wetter wurde noch schlechter als wir oben ankamen. Dichter Nebel und Schneefall. Nach der 1.Abfahrt beschlossen die meisten gleich in die Hütte zu gehen. Die Snowboardgruppe (Jochen, Sascha, Kathrin, Nadja und ich) ist tapfer bis zum Mittagessen durch den Nebel gefahren.

Nach dem Mittag meinten wir das Wetter wird besser und einige brachen wieder auf und andere blieben in der Hütte. Bei der nächsten Abfahrt wurde ich leider von einem Snowboarder umgefahren und hatte mich verletzt und danach hatte ich keine Lust mehr und ging zur Hütte zurück. Nadja, Jochen, Sascha und Kathrin fuhren mit dem Lift nochmal hoch.  Als ich in der Hütte ankam beschlossen Heiko und die anderen mit der Gondel runterzufahren und ich bin mit ihnen mit.

 

An der Station erfuhren wir dann dass die Gondel abgestellt wurde wegen dem Sturm.(Wir konnten allerdings keinen Sturm bemerken es war nur windig). Da dachten wir noch das ist gar kein Problem wir fahren einfach zur Talstation runter. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke zur Mittelstation hörte aber plötzlich der Schnee auf und wir mussten die Ski und Snowboards abschnallen und runter laufen. Heiko und Gerhardt beschlossen quer über die Wiesen zu gehen. Es war steil und rutschig. Als wir müde und dreckig unten ankamen war es gut, dass kein Schweizer in der Nähe war, weil Heiko echt sauer war. Nach einer halben Stunde kam dann ein Taxi Bus der uns ins Tal brachte.  Kathrin, Nadja, Jochen und Sascha kamen gerade angelaufen als der Bus los fuhr. Die waren aber schlauer  und sind nicht quer durch über die Wiesen, sondern den Weg entlang gelaufen.Sie kamen dann mit den nächsten Taxi kurz nach uns im Tal an. Die meisten von unserer Gruppe gehen seit 20 oder mehr Jahren zum Skifahren aber sowas ist noch keinem passiert. Dieses Abenteuer war natürlich dann das Hauptthema beim Abendessen.

 

Am nächsten Morgen war das Wetter immer noch sehr schlecht und wir überlegten uns beim Frühstück was wir tun sollten. Jochen, Kathrin und Sascha entschieden sich fürs Snowboarden. Ganz nach der Devise es gibt kein schlechtes Wetter beim Snowbaorden. Einige beschlossen sie fahren mit der Gondel hoch – blieben dann aber den ganzen Tag in der Hütte sitzten. Ihr könnt euch denken wer das war. Die dritte Gruppe ist mit der Gondel hochgefahren und machte dann eine kleine Wanderung von der Mittelstation zur Talstation. Unterwegs bekamen wir vom Heinz einen tollen Naturkundeunterricht über Pflanzen und Tiere. Wir haben sogar einen Specht gehört und gelernt wie Misteln sich als Parasiten auf Bäumen vermehren. Ich habe mir das Skiwochenende zwar anderst vorgestellt aber es war trozdem super schön.Um 12.00 Uhr trafen wir uns wieder alle im Bergrestaurant zum Mitagessen und wir prüften mehrmals ob die Gondeln noch laufen, nochmal zu Fuss den Berg runter, wollte wirklich niemand. Pünktlich um 14.00 Uhr kam die Sonne raus und die die sich fürs Snowboarden oder Skifahren entschieden hatten konnten noch 1 ½ Stunden den Schnee und das Skiegebiet genießen, das nun zum ersten mal sichtbar wurde.

 

Am Spätnachmittag ging es dann ca gegen 17.00 Uhr mit dem Bus wieder zurück nach Deutschland. Wir machten noch eine kurze Rast und waren dann um 21.00 Uhr alle wieder daheim.

 

Für nächstes Jahr wünschen wir uns nur besseres Wetter. Spass hatten wir auf jeden Fall jede Menge.

 

Michi Strauch