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Bild von der Südwestdeutschen Meisterschaft 2007 „Böblingen.
Ein 24-jähriger Motorradfahrer aus Ebhausen (Kreis Calw) ist am
Donnerstag bei einem Unfall in Böblingen ums Leben gekommen. Er fuhr am
späten Donnerstagabend auf der Calwer Straße in Richtung Dagersheim. An
der Kreuzung Dornierstraße / Gottlieb-Daimler-Straße missachtete er eine
rote Ampel. Im Kreuzungsbereich rauschte der Zweiradfahrer in die rechte
Seite eines ordnungsgemäß die Kreuzung von der Dornierstraße in
Richtung Gottlieb-Daimler-Straße überquerenden Wagens eines 56-jährigen
Nagolders. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Motorradfahrer schwere
Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag.“ [Schwarzwälder Bote vom
Samstag, 10. Mai 2008] Wer
hätte gedacht, daß es sich in diesem kurzen Zeitungsabschnitt, bei
diesem tödlich Verunglückten um einen guten Freund handeln würde:
Philip Rauser. Dieser Verlust ist nicht recht in Worte zu fassen... Doch
nun erst mal langsam, für all diejenigen, die ihn nicht kennenlernen
durften. Wer war Philip eigentlich? (Wie merkwürdig es doch ist, jetzt
die Vergangenheitsform benutzen zu müssen. Könnte er nicht gleich um die
Ecke kommen?) Er war eine richtige Frohnatur und dazu noch sehr
offenherzig. Ich erinnere mich wie wir damals, als wir jungen Leute vor
der Lemberghalle die Hallenöffnung abwarteten, uns immer und immer wieder
gerne über seinen knatternden Drahtesel lustig machten, mit dem er bei
Abenddämmerung lautstark angeschlichen kam. Immer, wenn er vom fahrbaren
Untersatz stieg, gab es einen kräftigen Batsch und die Lacher waren auf
seiner Seite. Über die ganzen Späße die man mit ihm erleben konnte, weiß
wohl jeder, der ihn kennt, etwas zu berichten. Aber
er war auch eine Kämpfernatur, die wir in seiner aktiven Karatezeit erst
richtig kennenzulernen bekamen. Doch wer hätte gedacht, daß es sich noch
steigern ließe? Trotz all der Rückschläge gab er niemals auf, machte
sich immer neue Pläne und kämpfte sich bis zum Studium vor, war allseits
beliebt und trotz seiner vielen Verpflichtungen - er war unter anderem
Posaunenspieler im Musikverein und schließlich und endlich auch
Familienvater - versuchte er immer für alle dazusein. Er war noch so jung
und voller Tatendrang... jetzt ist er weg und uns tut es im Herzen weh. Du
wirst uns sehr fehlen, Philip! Oss
und... mach’s gut, mein Freund! Im Namen aller Vereinskameraden, Thomas
Negele
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