Süddeutsche Meisterschaft 2004

  

Süddeutsche Karate-Meisterschaften in Donaueschingen, nur Jugend-Europameister vor Richard Dang Quang.

Bei den süddeutschen Karate-Meisterschaften, in Donaueschingen, startete zum ersten Mal, neben den erfahrenen Wettkämpfern Stefan Kahlert und Richard Dang Quang, auch ein Nachwuchsteam des Vereins.

So starteten in der Klasse 9-11 Jahre Mädchen: Melanie Egeler, Kristine Böhm und Katja Siehler. In der Klasse 9-11 Jahre Jungen: Patrick Kiebel und Marc Uingericht, in der Klasse12-14 Jahre Jungen: Stefan Zeitler, Sascha Ungericht und Pascal Sindlinger.

Die jungen Wettkämpfer starteten trotz großer Nervosität mit großem Selbstvertrauen in die Wettkämpfe, sie starteten alle in Kata (Form) und Kumite (Kampf) und auch wenn das Erreichen der nächsten Runde nicht immer gelang ( fast alle mussten gegen Ältere bzw. höhere Farbgurte antreten), so zeigte sich, dass der Nachwuchs auf dem besten Wege ist, erfolgreich zu werden.

Stefan Kahlert startete bei den Senioren sehr hoffnungsvoll in diese Meisterschaft, schließlich hatte er doch schon einige Meistertitel errungen, beim Kata-Wettbewerb konnte die ersten Runden auch für sich entscheiden und unterlag schließlich beim Einzug ins Finale nur der Entscheidung des Hauptkampfrichters. Vor dieser Entscheidung musste er zweimal hintereinander antreten, was sicherlich ein Nachteil für ihn war.

Im Kumite ging Stefan trotz langer Wartezeit mit voller Konzentration in seinen Kampf, schnell konnte Stefan seine erste Wertung erzielen, um so überraschender kam dann der Ausgleich und kurz darauf eine weitere Wertung für seinen Gegner, was dann das Aus für ihn bedeutete. Dies war jedoch eine Fehlentscheidung, ein Bildbeweis zeigte, dass Stefan mit einem Zuki bereits im Ziel war, bevor sein Gegner konterte. Man konnte den Eindruck bekommen, dass die Objektivität der Kampfrichter bei den Senioren nicht immer gegeben war.

Richard Dang Quang, der seinen letztjährigen süddeutschen Meistertitel im Kumite, verletzungsbedingt, nicht verteidigen konnte, trat somit nur im Kata-Wettkampf an.

Hier marschierte Richard, wieder einmal seine Extraklasse beweisend, souverän durch die Vorrunde. Im Finale, in dem es dann um Punktewertung ging und ein Kampfrichter sehr deutlich mit seiner Wertung von den anderen vier Kampfrichtern abwich, kostete dies Richard dann letztendlich den ersten Platz. Dennoch freute sich Richard sehr über den Titel des Vizemeisters, war doch nur noch der Jugendeuropameister besser als er.