Escrima

Karate: Der Blick über den eigenen Tellerrrand...flexibles Karate Dojo Jiriki Gäufelden

Hin und wieder muß man sich einfach mal umschauen...
Ein besonderes Training zur Weiterentwicklung der Erwachsenen fand im Karate Dojo Jiriki Gäufelden statt.
Wie meißtens im Leben ist es ein Vorteil wenn man hin und wieder über den eigenen Tellerrand hinausschaut. Das gilt im Beruf wie auch im Sport und so liegt es nahe, daß sich Karateka auch einmal mit anderen Kampfkunst Stilen und Selbstverteidigungstechniken vertraut machen.
Das war das Ziel für die besondere und über 4 Stunden dauernde Trainingseinheit in der Bürgerhalle Tailfingen, initiiert vom 2. Vorstand Heiko Zimmermann. Trainiert wurde in normaler Sportkleidung mit Turnschuhen, etwas ungewöhnlich für Karateka die im Training eigentlich Barfuß unterwegs sind.
Für dieses Training konnte Zimmermann den Polizei Kollegen Günter Wurz gewinnen, der in Sondereinsatzkommandos schon sehr viel Erfahrung mit Selbstverteidigungstechniken sammeln konnte und die Kampfkunst Escrima beherrscht. Escrima ist eine Form der philippinischen Kampfkünste.
Im Eskrima geht es unter anderem darum, verschiedene Aspekte des Waffenkampfes zu behandeln. Entwaffnungstechniken, sowie andere Möglichkeiten der Verteidigung gegen Angriffe mit und ohne Waffen gehören ebenso zum Repertoire wie letztlich auch die waffenlose Umsetzung der Kampfprinzipien und Strategien. Durch die Sicherheit im Umgang mit den unterschiedlichsten Gegenständen wird das höchste Ziel erreicht: die Angst vor einem bewaffneten Gegner zu verlieren

Günter Wurz erzählte während des Trainings aus seinem reichen Erfahrungschatz und die Karateka des Dojo Jiriki Gäufelden schwitzten reichlich bei Übungen zum Cross Guard, dem Stock Kampf mit der 8 nach vorne oder der 3 Finger Technik. Den Kreis nicht zu verlassen, also nicht rückwärts sondern im Kreis um den Gegner herum zu gehen wie auch das Antäuschen mit Kontakt aber wenig Kraft sind Schlüssel, um in verschiedenen Situationen Platz und eine gute Ausgangsposition für eine Gegenwehr und Konter zu schaffen. Spannend war es außerdem „angeborene Reflexe“ zu erleben, die in einer Kampfsituation entscheidende Folgen haben können. Das Training war den Erwachsenen vorbehalten, da ein guter Trainingsstand und persönliche Reife Voraussetzung waren. Alle 22 teilnehmenden Karateka waren der Meinung:

Das Spezial -Training war spitze.
Und so hat jeder Teilnehmer wieder etwas dazu gelernt und seinen Horizont erweitern können.

 

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